Posted by Sebastian in
Saturday, March 8. 2008


"Es zur Gewissensfrage zu erklären,
ob man die eigene Spitzenkandidatin wählt, geht zu
weit. Das ist parteischädigend."
Dr. Hermann Scheer
Präsident von EUROSOLAR,
Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien (WCRE),
Vorsitzender des Int. Parlamentarier-Forums Erneuerbare Energien,
Mitglied des Deutschen Bundestag,
wissenschaftlicher Publizist und Autor,
Träger des Alternativen Nobelpreis 1999,
des Weltsolarpreises 1998,
des Weltpreises für Bioenergie 2000,
des Weltpreises für Windenergie 2004
zur Passauer Neuen Presse über die Ketzerin Berlinerin Dagmar Metzger
via AFP
Abgesehen von der donnernden Bescheiden Dr. Scheers (siehe
Website)
wird sein lupenrein demokratisches Politikverständnis natürlich viel
plausibler wenn man bedenkt, dass er Hessens Superminister für Umwelt
und Wirtschaft werden sollte, falls sich doch noch ein absurder Weg
fände, Frau Ypsilanti auf den Wiesbadener Thron zu hieven.
Fast schon verständlich, dass Scheer es "für richtig halten" würde,
wenn Frau Metzger ihr Direktmandat (!) zurückgeben würde, das habe sie
schließlich vor allem dem erfolgreichen Wahlkampf von Andrea Ypsilanti
zu verdanken. Scheer geht zudem davon aus, dass ein
Parteiausschlussverfahren gegen Metzger eingeleitet werde: "Es wird mit
Sicherheit solche Bemühungen geben."
Zum Parteianschlussverfahren von Oskar Lafontaine äußerte sich Scheer nicht.
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